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Hohe Mineralölpreise heizen Inflation an

ap DÜSSElDORF. Die hohen Preise für Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl heizen die Inflation in Deutschland an. In Nordrhein-Westfalen stieg der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte im September gegenüber dem Vorjahreswert um 2,6 Prozent. Dies sei die stärkste Preisteigerungsrate seit August 1997, berichtete das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik am Freitag in Düsseldorf. Auch in Hessen lag die Inflationsrate mit 2,4 Prozent deutlich über der Zwei-Prozent-Marke. Die Inflationsrate für ganz Deutschland gibt das Statistische Bundesamt am Montag bekannt.

Preistreiber seien Heizöl und Kraftstoffe, berichteten die Düsseldorfer Statistiker. Ohne sie wäre der Preisindex lediglich um 1,2 Prozent angestiegen. Im Vorjahresvergleich lagen die Preise für Heizöl im bevölkerungsreichsten Bundesland um 77,6 Prozent, für Gas um 22,9 Prozent, für Benzin und Diesel um 18,5 Prozent höher. Die durchschnittliche Preissteigerungsrate für die ersten neun Monate dieses Jahres lag nach Angaben des Landesamtes bei zwei Prozent und damit um 0,6 Prozent über dem Vorjahr.

Nach vorläufigen Berechnungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, war der `harmonisierte Verbraucherpreisindex" in den elf Mitgliedsländern des Euro-Währungsraums im August 2000 im Schnitt um 2,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

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