Hohe Nachfrage nach Übertragung von Internet-Diensten
Intelsat will spätestens 2002 an die Börse gehen

afp BANGALORE. Das internationale Satelliten-Konsortium Intelsat will spätestens im Jahr 2002 an die Börse gehen. "Die Privatisierung wird es Intelsat ermöglichen, neue Herausforderungen des Wettbewerbs anzunehmen", sagte Intelsat-Südasien-Chef Raju Pulugurtha am Donnerstag im indischen Bangalore. Vor allem die Nachfrage nach der Übertragung von Internet-Diensten sei sprunghaft angestiegen. Das von Gesellschaften aus 143 Ländern getragene Konsortium plane nach bisherigem Stand den Börsengang frühestens Ende 2001, sagte Pulugurtha. Anfang kommenden Jahres solle zunächst in Washington die Grundsatzentscheidung für die Öffnung des Kapitals gefällt werden.

Intelsat war 1964 gegründet worden und bietet über 17 geostationäre Satelliten Übertragungen von Telefongesprächen, Videokonferenzen, Internet-Inhalten und TV-Programmen. Partner in Deutschland ist die Telekom, die mit 3,4 Prozent sechstgrößter Anteilseigner von Intelsat ist. Größter Teilhaber ist in den Vereinigten Staaten COMSAT mit einer knapp 20-prozentigen Beteiligung. Indien steht mit 4,3 Prozent auf Rang fünf der Intelsat-Träger.

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