Hohe Restrukturierungskosten
Fujitsu Siemens verdient weniger Geld

Europas größter Computerhersteller Fujitsu Siemens hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen hoher Restrukturierungskosten einen Gewinneinbruch verbucht.

HB/dpa MÜNCHEN. Vor Steuern sei der Ertrag von 29 Mill. ? im Vorjahr auf acht Mill. ? zurück gegangen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Damit schnitt das Unternehmen aber noch besser ab als erwartet. Auf der CeBIT im Frühjahr hatte Fujitsu Siemens nach vorläufigen Zahlen nur einen Vorsteuergewinn von vier Mill. ? in Aussicht gestellt.

Auch der Umsatz ging im Geschäftsjahr 2002/03 (31. März) mit rund 5,3 Mrd. ? leicht zurück. "Wir befinden uns immer noch in einem schwierigen Umfeld", sagte Konzernchef Adrian v. Hammerstein. Dennoch wolle Fujitsu Siemens im laufenden Jahr schneller wachsen als der Markt. Nach der Kaufzurückhaltung bei PCs in den vergangenen Jahren hofft das Unternehmen vor allem auf die Investitionsbereitschaft der Firmen. Besonders bei mobilen Geräten sieht Fujitsu Siemens ein großes Potenzial.

Für den Gewinneinbruch im vergangenen Geschäftsjahr waren nach Angaben des Unternehmens vor allem Restrukturierungskosten in Höhe von 55 Mill. ? verantwortlich. Diese seien durch den Abbau von 375 Arbeitsplätzen entstanden. Auch für das laufende Geschäftsjahr hatte Fujitsu Siemens einen weiteren Stellenabbau angekündigt. Im Konzern soll die Zahl der Arbeitsplätze bis September um 180 auf 7100 gesenkt werden.

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