Hohe Schulden bei KPN
KPN: E-Plus steht nicht zum Verkauf

Der niederländische Telekomkonzern KPN hat bekräftigt, dass der deutsche Mobilfunkbetreiber E-Plus nicht zum Verkauf steht.

dpa HAMBURG. E-Plus sei ein wichtiger und gesunder Bestandteil des KPN-Geschäfts, sagte Konzernchef Ad Scheepbouwer der "Welt am Sonntag". E-Plus habe gute Chancen, die Milliardenausgaben für den Zukunftsstandard UMTS zu schultern und auf dem Markt bestehen zu bleiben.

In Deutschland hatten sechs Unternehmen für jeweils rund acht Millionen Euro eine UMTS-Lizenz ersteigert. Scheepbouwer rechnet damit, dass am Ende nicht mehr als drei Lizenznehmer übrigbleiben. "Und wir bemühen uns, mit E-Plus der dritte Spieler zu sein." Auf dem deutschen Markt sind T-Mobile (D1) und Vodafone (D2) mit Abstand die dominierenden Spieler.

E-Plus hat in Deutschland etwa 7,5 Millionen Kunden. Im März führte der Betreiber den Multimedia-Dienst i-mode ein, für den bisher 26 000 Geräte verkauft wurden. "Wir sehen i-mode als einen Test für UMTS", sagte Scheepbouwer.

Die E-Plus-Mutter KPN ist derzeit mit 15,4 Milliarden Euro verschuldet. Es war über einen möglichen Verkauf unter anderem von E Plus - zum Schuldenabbau spekuliert worden. Dagegen werde sich KPN von seinem Anteil an der tschechischen Cesky Telecom sowie einigen anderen Beteiligungen trennen, sagte Scheepbouwer.

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