Hohe Treibstoffkosten und Südamerika-Risiken
Endesa mit schwacher erster Halbzeit

Die Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa) hat die Erwartungen der Analysten hinsichtlich des Nettogewinns im ersten Halbjahr nicht erfüllen können.

vwd MADRID. Der Versorger meldete am Dienstag dank des Verkaufs der Grupo Viesgo für 1,87 Milliarden Euro an die Ente Nazionale Energia Elettrica SpA (Enel) zwar einen um elf Prozent über dem Vorjahr liegenden Nettogewinn von 837 (757) Millionen Euro. Er verfehlte damit aber die Prognose der Beobachter von 895 Millionen Euro.

Der operative Gewinn sank laut Endesa wegen der hohen Treibstoffkosten in Spanien um sieben Prozent auf 1,587 Milliarden Euro. Analysten waren von 1,55 Milliarden Euro ausgegangen. Zur Abdeckung der Risiken ihrer Investments in Argentinien hat Endesa im Halbjahr eine Rückstellung von 210 Millionen Euro vorgenommen.

Wie von Analysten erwartet, hat sich der Kursrückgang der lateinamerikanischen Währungen negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Abschwächung des brasilianischen Real verminderte den Nettogewinn um 31 Millionen Euro, hieß es weiter. Ihre Schulden baute Endesa um 1,573 Milliarden Euro auf 23,434 Milliarden Euro per Ende Juni ab.

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