Hoher Aktienkurs ist Schutz
Metro-Chef: Kein Druck bei Sparten-Verkäufen

Reuters LONDON. Die Metro AG muss nach den Worten ihres Vorstandschefs Hans Joachim Körber ihre Ertragskraft verbessern, bevor sich die Aktionäre mit einer Aufspaltung befassen können. Körber sagte der "Financial Times" (Mittwochausgabe), der Handelskonzern stehe nicht unter Druck, sich von Sparten zu trennen. "Wir müssen an einem hohen Aktienkurs arbeiten, weil das der einzige Schutz ist", sagte er. Metro-Aktionäre beklagen seit längerem die Entwicklung des Aktienkurses. In Medienberichten wird immer wieder spekuliert, die Metro könne ein Übernahmeziel für Konkurrenten wie den US-Branchenführer Wal-Mart sein.

Wal-Mart hatte mit seinem Markteintritt in Deutschland einen harten Preiskampf ausgelöst. Der US-Konzern habe "keine Chance in Deutschland", sagte Körber der Zeitung. Das Unternehmen sei von den Finanzmärkten in eine Internationalisierung gedrängt worden, könne aber seine Firmenkultur nicht übertragen. "Sie verstehen den deutschen Kunden nicht und sie sind in eine Finanzfalle gelaufen", sagte er.

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