Hoher Auftragsbestand
Hugo Boss zieht an

Der Bekleidungskonzern Hugo Boss hat Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert. Das Ergebnis nach Steuern habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 53 Millionen Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Freitag in Metzingen mit.

rtr/vwd METZINGEN. Der Umsatz wuchs den Angaben zufolge um 25 Prozent auf 521 Millionen Euro. Für die zweite Jahreshälfte rechne der Konzern erneut mit einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum und hebe seine Umsatzprognose für 2001 auf 1,09 Milliarden Euro an. Dies entspreche einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Mai hatte Boss einen Umsatz von lediglich 1,075 Milliarden Euro vorhergesagt. Der Vorstand stütze sich bei seiner nach oben korrigierten Prognose auf den Auftragsbestand der Herbst-/Wintersaison.

Die Erwartung für das Wachstum des Jahresüberschusses im Gesamtjahr bleibe mit 14 Prozent auf 113 Millionen Euro unverändert.

Das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2001 stieg um 15 Prozent auf 86,3 (Vorjahr: 75,1) Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 0,76 (0,62) Euro.

Das Segment der neuen Damenkollektion kämpft noch mit Anlaufschwierigkeiten: Bei "Boss Woman" wird für das erste Halbjahr ein operativer Verlust von 10,8 Millionen Euro ausgewiesen. Dagegen wurde im Herrengeschäft ein Überschuss von 65,5 (43,6) Millionen Euro bzw. ein Plus von 50 Prozent erzielt. Der Cash-flow stieg im Konzern um 50 Prozent auf 68 Millionen Euro.

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