Hoher Bedarf an Holzpellets
Bundesbürger heizen häufiger mit Brennholz

Nach Jahrzehnten in der Nische wird Holz sowohl für Privatleute als auch für Kommunen immer mehr zu einer beliebten Alternative, sagte Thilo Wagner von der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten in Arnsberg.

dpa ARNSBERG. "Dabei ist dieser Trend für uns rational nicht nachzuvollziehen, da wir nicht billiger sind." Die Verfeuerung von getrocknetem Holz sei aber ökologisch unbedenklich.

In der Vergangenheit habe es keinen großen Markt für Energieholz gegeben, sagte Wagner. "Die Ökosteuer und die steigenden Ölpreise spielen dem Brennstoff Holz aber in die Hand". Immer mehr Verbraucher bauten sich moderne Holzbrenner ein.

Der Anteil der mit Holz erzeugten Wärme an der gesamten Energieproduktion in Deutschland könne sich von zuletzt 0,3 Prozent mittelfristig auf 2,5 Prozent erhöhen. Der Bedarf an so genannten Holzpellets, die vor allem als Brennstoff in Privathäusern zum Einsatz kommen, könne dabei derzeit nur durch zusätzliche Importe aus Österreich gedeckt werden.

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