Hoher Bedarf in China
Thyssen-Krupp will Werk in China schneller fertig stellen

Die Thyssen-Krupp AG will das geplante Werk ihrer chinesischen Tochterfirma Schanghai Krupp Stainless (SKS) schneller fertig stellen als bislang geplant.

Reuters SCHANGHAI. Der Endausbau des Kaltwalzwerks zu einer Kapazität von 268 000 Tonnen werde bis Ende 2005 abgeschlossen sein, sagte Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schultz am Sonntag in Schanghai auf dem Asia-Kongress des Konzerns.

Die SKS habe am Samstag eine Investition von rund 170 Millionen Dollar beschlossen, um die Kapazität des Werks auf 166 000 Tonnen bis zum Frühjahr 2004 mehr als zu verdoppeln. Die erste Aufbaustufe mit einer Leistung von 72 000 Tonnen gehe im November 2001 in Betrieb.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) habe ihm zugesagt, das Werk in Schanghai nach der Fertigstellung der ersten Stufe am 2. November einzuweihen und die erste Edelstahlrolle zu walzen. Die SKS ist ein Gemeinschaftsfirma der Thyssen-Krupp AG (60 Prozent) und der zur chinesischen Baosteel-Gruppe gehörenden Schanghai Pudong Iron und Steel (40 Prozent).

Nach Angaben eines Sprechers sei der Bedarf an Stahl in China sehr groß. Das Volumen des Marktes für rostfreie Flachprodukte sei bei anhaltenden deutlichen Wachstumsraten auf rund 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Trotz der hohen Eigenproduktion importiere China rund 70 Prozent seines Bedarfs. SKS habe damit beste Zukunftschancen.

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