Hoher deutscher Marktanteil
Deutsche gehen weniger ins Kino

Ein Einbruch der Kino-Besucherzahlen und ein sprunghaft gestiegener deutscher Marktanteil kennzeichnen die Bilanz der deutschen Filmwirtschaft für das erste Quartal 2003.

HB/dpa BERLIN. Nach den am Dienstagabend von der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin veröffentlichten Zahlen sank der Kinobesuch um 11,9 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und damit von 45 Mill. auf 39,7 Millionen. Der Umsatz ging um 12,6 % auf knapp 236 Mill. ? zurück.

Dagegen sprang der Marktanteil deutscher Filme von 14,9 auf 21,2 %. So groß sei das Interesse für den deutschen Film in den letzten fünf Jahren bis zum 31. März noch nie gewesen, betonte die FFA. Der Erfolg erkläre sich durch die Renner "Good bye Lenin" und "Das fliegende Klassenzimmer".

Während sich in den letzten beiden Jahren die Besucher- und Umsatzentwicklung zwischen den alten und den neuen Bundesländern immer mehr anglich, werden seit Jahresanfang im Osten erheblich bessere Zahlen erreicht. Das bundesweite Besucher-Minus teilt sich auf in einen Rückgang im Westen von 14,8 % und ein Plus von 0,6 % im Osten. Der deutsche Kinomarkt sei geprägt durch die schlechte Konjunktur, den Irak-Krieg, die sich verstärkende DVD-Piraterie und durch weniger umsatzstarke Filme als 2002.

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