"Hoher Dollarkurs tut uns richtig weh"
Betriebsrat: VW baut zwei neue Werke in China

VW plant im derzeit boomenden Markt China den Bau von zwei neuen Werken. Nähere Einzelheiten dazu nannte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Klaus Volkert, am Donnerstag in Emden aber nicht.

HB/dpa EMDEN. Der bis zu seinem Ausstieg für das Asiengeschäft zuständige Konzernvorstand Robert Büchelhofer hatte Mitte März von Überlegungen für ein neues Werk gesprochen. Ein VW - Sprecher bestätigte in Wolfsburg lediglich Untersuchungen über neue Kapazitäten in China. Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.

VW hatte bereits Anfang des Jahres angekündigt, in China rund drei Milliarden Euro zu investieren. Das Land wurde 2002 mit 513 000 verkauften Autos zum wichtigsten VW-Auslandsmarkt. Dieses Jahr sollen 600 000 Fahrzeuge abgesetzt werden. Bis 2007 soll der Absatz auf eine Million Autos pro Jahr steigen. Die Kapazität der beiden als Joint Venture mit chinesischen Partnern betriebenen Standorte in Schanghai und Changchun beträgt aber lediglich 700 000 Fahrzeuge pro Jahr.

Volkert äußerte sich in Emden am Rande einer Sitzung des Konzernbetriebsrats auch zur schwierigen Absatzlage in den USA. Der hohe Dollar-Kurs "tut uns richtig weh". Die Konjunkturlage bewertete er insgesamt dennoch mit vorsichtigem Optimismus: "Bei Betrachtung der letzten Monatszahlen müsste es eigentlich aufwärts gehen. Wenn im zweiten Halbjahr jedoch kein Aufschwung stattfindet, besteht für uns Handlungsbedarf". Allerdings gehe es dabei nicht um Entlassungen, sondern um Sparmaßnahmen. So müsse zum Beispiel geprüft werden, ob Produktionsanteile "wieder von außen nach innen" verlegt werden.

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