Hoher Jahresüberschuss dank Beteiligungsverkäufen
Vereins- und Westbank rutscht in rote Zahlen

Die zur Hypo-Vereinsbank gehörende Vereins und Westbank - ist im vergangenen Jahr angesichts hoher Risiken im Kreditgeschäft operativ in die roten Zahlen gerutscht und will ihre Dividende senken.

Reuters HAMBURG. Umfangreiche Vorsorgemaßnahmen vor dem Hintergrund des verschlechterten wirtschaftlichen Umfeldes hätten zu einem operativen Verlust geführt, teilte das Hamburger Bankhaus am Mittwoch mit, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Im Jahr 2001 hatte inklusive Risikovorsorge für Not leidende Kredite noch ein operativer Gewinn von 71,7 Mill. ? zu Buche gestanden.

Der Betriebsgewinn vor Risikovorsorge sei 2002 mit 137,2 (Vorjahr: 140) Mill. ? weitgehend stabil geblieben, hieß es. Der Jahresüberschuss sei nach umfangreichen Beteiligungsverkäufen mit 140,9 (53,1) Mill. ? deutlich höher als im Jahr davor ausgefallen. Den Aktionären werde aber eine auf 0,60 (0,81) Euro je Aktie gesenkte Dividende vorgeschlagen. Zwei Drittel des Überschusses sollen in die Rücklagen eingestellt werden.

Die Münchener Hypo-Vereinsbank war im abgelaufenen Jahr wegen der anhaltend schwachen Kapitalmärkte und einer Risikovorsorge in Milliardenhöhe ebenso erstmals in ihrer Geschichte tief in die roten Zahlen gerutscht. Vereins und Westbank-Chef - Stephan Schüller hatte Spekulationen über einen Verkauf seines Hauses zuletzt zurückgewiesen. Auch die HVB will ihre Kapitalbasis aber durch Beteiligungsverkäufe stärken.

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