Hoher Staatsanteil des Telekommunikationsunternehmens bleibt umstritten
Telekom nimmt bei Voicestream-Übernahme die erste Hürde

Die mehr als 100 Mrd. DM teuere Übernahme des US-Mobilfunkunternehmens ist auf den Weg gebracht: Das US-Justizministerium habe den Zusammenschluss gebilligt, berichteten heute Telekom und Voicestream.

ap BONN/WASHINGTON.

Aus der Pressemitteilung der Telekom lässt sich indes schließen, dass es sich nur um einen Etappensieg handelt. Denn die Zustimmung der Federal Communications Commission und des Committee on Foreign Investment in the United States sowie das "Ja" der Voicestream-Aktionäre stehen noch aus. Die Übernahmepläne sind in den USA wegen des hohen Staatsanteils am Bonner Telefonriesen heftig umstritten.

Dennoch hat die Deutsche Telekom nach eigenen Angaben inzwischen dem US-Mobilfunkunternehmen Investitionsmittel in Höhe von mehr als elf Mrd. DM im Austausch für Vorzugsaktien zur Verfügung gestellt. Telekom-Chef Ron Sommer sagte: "Damit kann Voicestream seine Strategie, eine noch größere Zahl von US-Kunden mit modernen Mobilfunkdiensten zu versorgen, noch schneller umsetzen." Voicestream-Chef, John W. Stanton, kündigte an, das Mobilfunkunternehmen werde mit den Telekom-Milliarden sein Netz flächendeckend weiter ausbauen, zusätzliche Frequenzspektren erwerben und an den anstehenden Lizenzversteigerungen in den USA teilnehmen.

Beide Manager kündigten an, eng mit den US-Regulierungsbehörden zusammen zu arbeiten, um den geplanten Zusammenschluss weiter voranzubringen.



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