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Hohes Defizit bei Gerling Rückversicherung

Für das Geschäftsjahr 2001 sei ein Defizit von rund 500 Mill. Euro zu verbuchen, teilte das Unternehmen mit. 300 Mill. Euro mussten für die Schäden des Terrorangriffs in New York gezahlt werden.

dpa KÖLN. Die Gerling Globale Rückversicherungs-AG (GKG) hat im vergangenen Jahr einen herben Verlust erlitten. Für das Geschäftsjahr 2001 sei ein Defizit von rund 500 Mill. Euro zu verbuchen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Köln mit. Die GKG habe 300 Mill. Euro für die Schäden des Terrorangriffs in New York zahlen müssen.

2000 hatte die GKG noch einen Gewinn von rund 100 Mill. Euro erzielt. Für das laufende Jahr werde ebenfalls ein Überschuss von rund 100 Mill. Euro erwartet. Die GKG ist eine hundertprozentige Tochter des Kölner Versicherungskonzerns Gerling.

Das Eigenkapital der Rückversicherungs-AG sei um rund 300 Mill. Euro aufgestockt worden. "Nach einem außergewöhnlich schlechten Geschäftsjahr ist unsere Rückversicherung nun auf Konsolidierungskurs", sagte der GKG-Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Focke.

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