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Hohes Verbrauchervertrauen im März

Der vorläufig publizierte Verbrauchervertrauens-Index der Universität Michigan ist im März überraschenderweise gestiegen. In den vergangenen drei Monaten war der Index stark gefallen.

Ökonomen hatten erwartet, dass dieser Negativtrend auch im März anhalten würde.
Negative Meldungen wie Entlassungen und Gewinnwarnungen, die in vergangener Zeit vermehrt für Schlagzeilen sorgten, scheinen die Zuversicht der amerikanischen Konsumenten nicht weiter geschwächt zu haben. Nur in Bezug auf ihre persönliche finanzielle Situation sehen sich die Befragten im Vergleich zum Februar schlechter gestellt. Die Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten haben sich jedoch merklich verbessert.
Der Indikator findet hohe Beachtung, da die Konsumausgaben zwei Drittel des Bruttosozialprodukts der USA ausmachen und als Barometer für die Entwicklung der US-Konjunktur gelten.



Diese eigentlich positiven Nachrichten sind schlechte News für jene Marktteilnehmer, die immer noch von einer aggressiven Leitzinssenkung von 0,75 Prozent ausgehen. Ein gesundes Verbrauchervertrauen könnte Notenbankchef Alan Greenspan dazu bewegen, den Zins weniger zu senken als erwartet. Die amerikanische Notenbank wird an ihrer nächsten Sitzung am 20. März darüber befinden.

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