Hollerbach soll Heilsbringer für HSV sein
Dortmunds Verletzte kehren zurück

Nach dem Aus in der Champions League, den Protesten der eigenen Fans sowie den unliebsamen Diskussionen über Gehaltskürzungen und steuerfreie Feiertagszuschläge hat sich beim BVB nicht nur die prekäre Personallage entspannt.

HB BERLIN. Rechtzeitig vor der nächsten Herausforderung scheint sich Borussia Dortmund gefangen zu haben. Nach dem Aus in der Champions League, den Protesten der eigenen Fans sowie den unliebsamen Diskussionen über Gehaltskürzungen und steuerfreie Feiertagszuschläge hat sich beim BVB nicht nur die prekäre Personallage entspannt. Die zum Kollektiv gewachsene Not-Elf verblüffte mit sechs Siegen in den letzten sieben Pflichtspielen und steht am Mittwoch (20.30 Uhr, live in der ARD) im Duell mit Austria Wien vor dem Einzug in die zweite Runde des Uefa-Cups.

Trainer Matthias Sammer mag aber dem positiven Trend noch nicht vollends trauen: "Das Geschrei möchte ich hören, wenn wir gegen Wien ausscheiden. Das wäre unwürdig für Dortmund." Dennoch, das 2:1-Polster aus dem Hinspiel und die Rückkehr einiger Rekonvaleszenten machen Hoffnung. Viel wird davon abhängen, wie schnell die wiedergenesenen Jan Koller und Juan Ramon Fernandez sowie der im Notfall wohl für einen Teileinsatz vorgesehene Tomas Rosicky zurück zu alter Form finden.

Ähnlich ist die Ausgangslage für einen zweiten Bundesligisten. Nach dem knappen 2:1 im Hinspiel stellt der Hamburger SV erstaunliches Selbstbewusstsein zur Schau vor dem Rückspiel beim ukrainischen Vertreter Dnjepr Dnjepropetrowsk am Mittwoch (18 Uhr/DSF). "Wir kommen weiter, weil wir klar besser sind", sagt Torwart Martin Pieckenhagen. Auch Trainer Kurt Jara glaubt an einen starken Auftritt seiner Mannschaft. "Die Ukrainer müssen das Spiel machen und können sich nicht wie im ersten Spiel hinten rein stellen, denn sie brauchen ja ein Tor. Das eröffnet uns Räume für Konter", sagt der Österreicher, der am Dienstag 53 wurde. Sein Geburtstagswunsch an die Mannschaft: "Eine Runde weiter." Damit das klappt, setzt Jara auf Rückkehrer Bernd Hollerbach. Der 33-Jährige, der wegen einer langwierigen Verletzung in dieser Saison noch kein Spiel bestritten hat, wird in Hamburg als Heilsbringer hofiert.

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