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Holzmann-Betriebsrat bittet Kanzler um Hilfe

Die Beschäftigten des bankrotten Baukonzern erinnerten Schröder an sein Wort, dass er ihnen vor zwei Jahren gegeben hat.

vwd NEU-ISENBURG. Der Betriebsrat der Philipp Frankfurt, hat nach eigenen Angaben Bundeskanzler Gerhard Schröder in einem Brief um Hilfe gebeten. Darin sei der Bundeskanzler an sein Wort erinnert worden, das er vor zwei Jahren den "Holzmännern" gegeben habe, sagte der stellvertretende Gesamtbetriebsratvorsitzende Willi Röll am Freitag in Neu-Isenburg. Der Betriebsrat hoffe und erwarte nun von allen Politikern, dass sie sich mit aller Kraft um das Schicksal der "Hölzmänner" kümmerten. Auch an alle Parteien wolle der Betriebsrat schreiben.

Rölls Angaben zufolge ist der Enttäuschung und Wut der Mitarbeiter bislang keine Resignation gefolgt. Das Gegenteil sei der Fall: "Die Arbeitnehmer werden ihre Arbeitsplätze verteidigen. Wir kämpfen um unsere Zukunft". Dieser Kampf werde viele Formen haben, kündigte Röll an. Er werde in den Betrieben, auf den Baustellen, vor Banken und Börsen sowie vor Bahnhöfen und Flugplätzen ausgetragen, erläuterte er.

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