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Homepage des VFB Lübeck für Pornografie missbraucht

Die Kicker des Sportclubs VFB Lübeck sind sauer auf einen Homepage-Betreiber, der unter ihrem Vereinsnamen im Internet pornografisches Material anbietet.

ap LÜBECK. "Unser Interesse ist Fußball und Sport. Von den anderen Inhalten möchten wir natürlich nicht beeinflusst werden", erklärte am Freitag Holger Dittmann aus der Marketing-Abteilung des Vereins.

Grund für die Aufregung ist die Internet-Seite "www.vfbluebeck.de", die Links zu verschiedenen Sex-Angeboten enthält. Ein nach Angaben der "Lübecker Nachrichten" (Donnerstagausgabe) aus Leipzig stammender Anbieter hatte die korrekte Web-Adresse der Kicker, "www.vfb-luebeck.de", leicht abgeändert, und die Popularität der Fußballer für seine eigenen Zwecke ausgenutzt. Zudem machte er in einem Eintrag in das städtische Gästebuch Werbung für seine Seite.

Die Fußballer möchten deshalb die Homepage verbieten lassen. "Wir sind derzeit dabei zu prüfen, welche rechtlichen Schritte wir unternehmen können", sagte Dittmann. Auf die Anfragen des Vereins reagierte der Leipziger laut Dittmann bisher nicht. Auch Presseanfragen waren erfolglos.

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