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Honeywell: Quartalsverlauf „Okay”

Honeywell kämpft mit den Folgen der geplatzten Fusion mit General Electric. Der Dow Jones-Wert musste im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von 91 Prozent auf 50 Millionen Dollar oder sechs Cents pro Aktie hinnehmen.

Das Ergebnis beinhaltet außerordentliche Kosten von 400 Millionen Dollar. Ohne diese Kosten, die durch den Verlust von Aufträgen und Abschreibungen von Fusionskosten zustande gekommen sind, hätte das Ergebnis bei 450 Millionen Dollar oder 55 Cents pro Aktie gelegen. Da Analysten bereits im Vorfeld der Ergebnisse ihre Prognosen erheblich reduziert hatten, werden die durchschnittlichen Erwartungen damit um zwei Cents geschlagen. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent auf 6,07 Milliarden Dollar.

Analysten dürften mit dem Ausblick auf die zweite Jahreshälfte zufrieden sein. So rechnet das Management im Gesamtjahr 2001 mit einem Gewinn pro Aktie zwischen 2,15 und 2,30 Dollar. Damit dürften die Gewinnprognosen eingehalten oder leicht übertroffen werden. Ferner sei mit einem Umsatz von 24 bis 24,5 Milliarden Dollar zu rechnen. Das Management plant aggressive Maßnahmen, um die Performance des Konzerns zu verbessern. Bis vor kurzem hatten Investoren gehofft, dass der Mischkonzern und Hersteller von Flugtechnologie doch noch mit General Electric fusionieren würde. Der Zusammenschluss wurde jedoch durch die europäische Wettbewerbsbehörde blockiert.

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