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Honeywell: Verbrannte Erde

Beim Mischkonzern Honeywell fliegen nach der geplatzten Übernahme durch General Electric die Fetzen. Keine große Überraschung ist der Rücktritt von Firmenchef Michael Bonsignore.

Honeywell

hatte für den Fall des Scheiterns der GE-Fusion angekündigt, dass ein neuer Manager die Unternehmensführung übernehmen würde. Überraschender ist die Nachricht, dass erneut die Zielvorgaben nicht erreicht werden. Bereits zum vierten Mal in einem Jahr wird der Konzern die Erwartungen verfehlen. Ursprünglich sollte im zweiten Quartal ein Gewinn von 60 Cents pro Aktie erzielt werden. Nach den jüngsten Schätzungen wird Honeywell lediglich ein Ergebnis von 53 bis 55 Cents pro Aktie melden. Der konjunkturelle Abschwung hat auch bei Honeywell seine Spuren hinterlassen. Auf den neuen Vorstandsvorsitzenden kommen nach dem Scheitern der GE-Fusion zusätzliche Probleme zu. Mehrere Führungskräfte haben im Rahmen der Übernahmeverhandlungen die Firma verlassen. Der neue Mann am Ruder ist indes kein Unbekannter in der Branche. Lawrence Bossidy, der Nachfolger von Bonsignore, war der Vorstandsvorsitzende von Allied Signal. Das Unternehmen wurde von Honeywell im Dezember 1999 gekauft. Der heute 66-jährige Bossidy hatte im April 2000 das Unternehmen verlassen.

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