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Hongkong plant angeblich Verbot der Falun-Gong-Bewegung

Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong plant Medienberichten zufolge das Verbot der Meditationsbewegung Falun Gong.

afp HONGKONG. Hongkongs Verwaltungschef Tung Chee Hwa plane ein entsprechendes Gesetz, das auf französischen Gesetzentwürfen zur schärferen Sektenüberwachung basiere, berichtete am Freitag die Hongkonger "iMail". Tung hatte die Falun Gong-Mitglieder in Hongkong erst am Mittwoch gewarnt, den Besuch des chinesischen Präsidenten Jiang Zemin in Hongkong vom 8. bis 10. Mai nicht zu stören. Die Regierung werde "keinerlei Aktivitäten dulden, welche die Ordnung und Harmonie stören", sagte Tung. Falun Gong hatte einen "friedliche Appell" an Jiang angekündigt.

In China ist die Meditationsbewegung bereits seit Juli 1999 wegen angeblicher Umsturzpläne verboten. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wurden seitdem rund 10 000 Anhänger festgenommen und kamen ins Arbeitslager. Rund 120 Mitglieder kamen demnach im Polizeigewahrsam ums Leben. Falun Gong verfolgt nach eigenen Angaben keine politischen Ziele.

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