Hongkong verliert 2,7 Prozent
Aktienkurse an Asiens Börsen geben auf breiter Front nach

Nach dem Beginn der Angriffe auf Afghanistan haben die Aktienkurse an Asiens Börsen am Montag auf breiter Front nachgegeben. Händler betonten aber, die Kursverluste hielten sich in Grenzen, da die Militärschläge der USA und Großbritanniens seit langem erwartet worden seien.

dpa-afx HONGKONG/BOMBAY. Die Märkte in der Region würden jedoch durch die Unsicherheit belastet, wie lange die Aktion dauern und wie weit sie ausgedehnt würde und ob es erneut Terroranschläge geben werde. Viele Investoren würden zudem die Reaktion der US-Leitbörse an der Wall Street abwarten. In den USA blieben die Aktienmärkte am Montag wegen eines Feiertages geschlossen, ebenso die asiatische Leitbörse in Tokio.

In Hongkong verloren die Aktien im Morgenhandel 2,7 Prozent. Der Hang-Seng-Index gab 280,46 Zähler ab und ging mit 9.996,92 Punkten aus der Vormittagssitzung. In der indischen Metropole Bombay fiel der Börsenindex BSE-Sensitive aus 30 Aktien zur Handelseröffnung mehr als drei Prozent, bevor die Kurse sich ebenso wieder leicht erholten wie die Kurse in Singapur.

In Sydney gab der All-Ordinaries-Index 1,1 Prozent nach. "Abgesehen vom Zeitpunkt, haben die Gegenangriffe niemanden überrascht", sagte dort Aktienexperte Gerard Minack von ABN-Amro. "Selbst Osama bin Laden hatte seine Antwort vorab aufgezeichnet." Der saudische Multimillionär Bin Laden gilt als Drahtzieher der Anschläge vom 11. September; das afghanische Taliban-Regime gewährt ihm Unterschlupf.

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