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HP schließt Software-Schmiede

Der US-Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard (HP) will eine vor rund anderthalb Jahren für fast eine halbe Milliarde Dollar gekaufte Software-Abteilung schließen.

rtr SAN FRANCISCO. HP wolle sich auf erfolgreiche Teile des Geschäfts konzentrieren, teilte der Konzern am Montag zur Begründung mit. Drei so genannte "Middleware"-Plattformen, die verschiedene Software-Ebenen in Computernetzen verbinden, sollten eingestellt werden. Dazu gehöre neben den selbst entwickelten Plattformen "Netaction Web Services" und "Web Services Registry" auch das Projekt "Bluestone". HP hatte Anfang 2001 rund 470 Mill. Dollar in Aktien für den Kauf von Bluestone bezahlt.

Die Dow-Jones-Index gelistete HP-Aktie verlor am Montag in einem schwachen Gesamtmarkt mehr als sieben Prozent auf 14,11 Dollar und führte damit zeitweise die Verliererliste des Dow an.

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