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HRE: Das Ende eines Krimis

Der US-Investor Flowers hat zusammen mit einem Konsortium knapp ein Viertel von HRE ergattert. Die Börse findet das gut - zu Recht.

Hypo Real Estate

(HRE) war in den vergangenen Monaten nichts für Anleger mit schlechten Nerven. Zunächst schien der Immobilien-Finanzierer nicht viel am Hut zu haben mit der amerikanischen Immobilienkrise, dann musste er plötzlich doch abschreiben. Die Glaubwürdigkeit war dahin, der Kurs brach so tief ein, wie das für einen Dax-Wert doch sehr ungewöhnlich ist. Inzwischen hat er sich wieder etwas erholt. Der Einstieg von Flowers dürfte der Aktie zusätzlich guttun. Flowers hat große Erfahrung mit Banken, auch in Deutschland. Die Firma ist seit geraumer Zeit schon an der HSH Nordbank beteiligt. Sie hat sich bisher eher als strategischer Partner profiliert, nicht als Heuschrecke mit kurzfristigen Gewinnzielen. Es geht bei HRE ja auch bewusst um eine Minderheitsbeteiligung, verbunden freilich mit Einfluss auf die Geschäftsführung. Aber da das Management enorm Glaubwürdigkeit verpielt hat - durch pures Ungeschick - kann ein starker, strategischer Investor nur positiv wirken. Die Börse reagiert also zu Recht mit einem deutliche Kursanstieg.

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