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HSV im UI-Cup-Halbfinale ausgeschieden

Hamburg (dpa) - Für den HSV ist der Traum vom Einzug in den Uefa-Pokal geplatzt. Nach einer dürftigen Darbietung verlor das Team von Trainer Klaus Toppmöller auch das Halbfinal-Rückspiel des UI-Cups gegen den FC Villarreal mit 0:1 (0:0) und schied aus dem Wettbewerb aus.

Hamburg (dpa) - Für den HSV ist der Traum vom Einzug in den Uefa-Pokal geplatzt. Nach einer dürftigen Darbietung verlor das Team von Trainer Klaus Toppmöller auch das Halbfinal-Rückspiel des UI-Cups gegen den FC Villarreal mit 0:1 (0:0) und schied aus dem Wettbewerb aus.

Drei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern München wurde der HSV vor 35 296 Zuschauern in der AOL-Arena einmal mehr internationalen Ansprüchen nicht gerecht. Jose Mari erzielte in der 69. Minute das Siegtor für die Spanier, die schon die erste Partie mit 1:0 gewonnen hatten und sich zum dritten Mal in Serie für ein UI-Cup-Finale qualifizierten. Dort wartet am 10. und 24. August der Gewinner des Duells Atletico Madrid - OFK Belgrad.

Eine Woche nach der enttäuschenden Vorstellung in Villarreal fehlten dem HSV auch im zweiten Vergleich die spielerischen Mittel, um den letztjährigen Uefa-Pokal-Halbfinalisten in Verlegenheit zu bringen. Im ersten Pflichtspiel ohne den zum AC Florenz wechselnden Tomas Ujfalusi erhielten die viel zu statisch agierenden Hamburger von den Gästen sogar eine Lektion in Sachen moderner Fußball erteilt. Die Gastgeber enttäuschten vor allem im Mittelfeld, wo Sergej Barbarez das Heft nicht in die Hand bekam. Aber auch die Abwehr mit dem neuen Kapitän Daniel van Buyten verriet mit der ungewohnten Viererkette noch Abstimmungsprobleme.

Für die wenigen Akzente in der Offensive zeichnete mit Christian Rahn ausgerechnet ein Abwehrspieler verantwortlich. Der Nationalspieler besaß in der 28. Minute eine der ganz wenigen HSV-Chancen, als er mit einem Freistoß aus 25 Metern an Gäste-Torwart Reina scheiterte. Dagegen boten sich den Spaniern selbst ohne ihren verletzt fehlenden brasilianischen Top-Stürmer Sonny Anderson zahlreiche Möglichkeiten, um das Rückspiel frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die hochkarätigste verpasste Jose Mari (13.), der den Ball nach einem Schnitzer von Schlussmann Stefan Wächter nicht einmal im leeren HSV-Gehäuse unterbrachte.

Mit mehr Biss startete der HSV in die zweiten 45 Minuten, doch auf einen bedingungslosen Sturmlauf ihrer Mannschaft warteten die Fans weiterhin vergeblich. Der ansonsten abgemeldete belgische Neuzugang Emile Mpenza machte nach einer Stunde erstmals auf sich aufmerksam, als sein abgefälschter Schuss vom Pfosten zurückprallte. Neun Minuten später machte der überragende Jose Mari mit einem Schuss aus 18 Metern alles klar.

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