Hubschrauber in Kuwait abgestürzt: USA und Großbritannien beklagen erste Opfer

Hubschrauber in Kuwait abgestürzt
USA und Großbritannien beklagen erste Opfer

Der Irak-Krieg hat am Freitag bei den britischen und amerikanischen Truppen erste Menschenleben gefordert. In der Nacht stürzte in Kuwait ein Transporthubschrauber ab. Dabei wurden acht britische und vier amerikanische Soldaten getötet. Ursache war nach Angaben des britischen Verteidigungsministers Geoff Hoon ein Unfall.

HB/dpa BAGDAD/KUWAIT-STADT. Am Morgen wurde nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN der erste US-Soldat in einem Feuergefecht getötet. Washington hat dies mittleweile bestätigt.

Die amerikanisch-britischen Bodentruppen kommen nach Angaben Hoons schnell voran. Während die amerikanische Infanterie auf dem Vormarsch nach Bagdad kaum auf Widerstand traf, erhielten die britischen Verbände im Südosten erhebliche Gegenwehr. Diese konzentrierte sich vor allem auf die Hafenstadt Umm Kasr. "Wir erwarten, dass sie bald unter unsere Kontrolle fällt", sagte Hoon. Britische Truppen kontrollieren nach Angaben des Ministers bereits den größten Teil der Halbinsel Fao, die der Hafenstadt Basra vorgelagert ist. Der Großteil der dortigen Ölquellen und-anlagen sei gesichert.

In der Hauptstadt Bagdad kehrte nach den Luftangriffen der Nacht zum Freitag wieder relative Normalität ein. Geschäfte hatten geöffnet, die Straßen belebten sich. Bisher blieb der immer wieder angekündigte große amerikanische Luftschlag gegen Bagdad aus. Der irakische Informationsminister Mohammed Sajjid el Sahhaf zeigte Bilder von Opfern der ersten Angriffswelle. Er versicherte, dass Präsident Saddam Hussein lebe und unverletzt sei. Zugleich verurteilte er die beschlossene Konfiszierung eingefrorener irakischer Vermögenswerte in den USA. Er bezeichnete die amerikanische Führung als "Verbrecherbande" und verglich sie mit dem Mafiaboss Al Capone.

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