Hubschrauber von Hessens Ministerpräsident Koch im Wald notgelandet
Notlandung: Roland Koch hatte "große Angst"

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ist nach einem Wahlkampfauftritt am Donnerstagabend im baden-württembergischen Blaubeuren nur knapp einem Unfall entgangen.

ddp BLAUBEUREN/WIESBADEN. Der Hubschrauber musste auf einer entlegenen Waldlichtung notlanden, wie der Sprecher der hessischen CDU, Michael Brand, am Freitag bestätigte. Dem Ministerpräsidenten sei nichts passiert, er habe lediglich einen Schrecken bekommen. Ursache der Notlandung war offenbar ein technischer Defekt.

Regierungssprecher Dirk Metz teilte auf Anfrage außerdem mit, der Vorfall habe sich rund 15 Minuten nach dem Start des Hubschraubers in Ehingen ereignet, wo Koch Hauptredner bei einer Kundgebung gewesen war. Die Notlandung sei rund fünf Kilometer von der nächsten Wohnbebauung entfernt erfolgt. Die Polizei fand demnach die vier Hubschrauber-Insassen - außer dem Ministerpräsidenten und dem Piloten zwei Polizeibeamte - erst nach einer Dreiviertelstunde. Koch sei daraufhin mit einem Polizeiauto nach Hessen gefahren worden.

Koch hatte nach Metz' Darstellung "große Angst". So habe sich der Ministerpräsident daran erinnert, dass der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident Walter Döring (FDP) sich in einer ähnlichen Situation einmal schwer verletzt habe. Kochs Hubschrauber sei aber nicht sehr hoch geflogen und der erfahrene Pilot habe die Situation "souverän gemeistert, so dass die Landung erträglich war".

Es habe sich um eine "Sicherheitslandung" gehandelt, teilte die Ulmer Polizei auf ddp-Anfrage mit, ohne Details bekannt zu geben. Weitere Auskünfte wollte die Polizei in Abstimmung mit der Ulmer Staatsanwaltschaft am späteren Vormittag mitteilen.

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