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Hughes Electronics: Ergebnisse nicht zufriedenstellend

Der größte US-Anbieter von Satelliten-TV konnte den Umsatz im zweiten Quartal um acht Prozent auf 1,99 Milliarden Dollar ausweiten. Die bisherigen Prognosen wurden damit um einhundert Millionen Dollar verfehlt.

Die Einnahmen vor außerordentlichen Posten lagen bei lediglich 82 Millionen Dollar. Das Management revidierte zudem die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr 2001 um 5,3 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar nach unten. Die Gewinnprognosen vor außerordentlichen Posten wurden von 575 bis 650 Millionen Dollar auf 450 bis 500 Millionen Dollar zurückgenommen. Verantwortlich für die schlechtere Entwicklung ist ein geringerer Zugang an Neukunden und eine schlechtere Auftragslage bei PanAmSat. Das Unternehmen gehört zu 81 Prozent zu Hughes und ist auf den Verkauf von Satelliten-Fernsehschaltungen spezialisiert. General Motors hält wiederum alle Vermögensanlagen von Hughes und 32 Prozent der "Tracking"-Aktien. Bei diesem Aktientyp behalten die Aktionäre die üblichen Rechte am gesamten Geschäftsvermögen von GE, das Recht auf Gewinnbeteiligung ist jedoch auf den Geschäftsbereich Hughes Electronics beschränkt. GM spricht zur Zeit mit der News Corp. über einen möglichen Verkauf der Beteiligung. Mitbieter Echostar soll laut Spekulationen das Übernahmeangebot für Hughes zurückgenommen haben.

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