Archiv
Hugin Ad Hoc: Komax Holding AG

Ad hoc: Erstes Halbjahr 2004 der Komax Gruppe: Reingewinn steigt um 54,1% - Ebitda-Marge auf 18,7%

Ad hoc: Erstes Halbjahr 2004 der Komax Gruppe: Reingewinn steigt um 54,1% - Ebitda-Marge auf 18,7%

Ad hoc - Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. ------------------------------------------------------------------------------- ----- Die Komax Gruppe verzeichnet ein sehr gutes erstes Halbjahr 2004. Der Reingewinn stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 54,1% von CHF 8,6 Mill. auf CHF 13,3 Mill. Die Ebitda-Marge erreichte im ersten Semester 18,7%, gegenüber 14,6% im Vorjahr. Der Umsatz nahm im Vergleich zur Vorperiode um 8,3% auf CHF 113,7 Mill. zu (Vorjahr: CHF 104,9 Mio.).

Die Komax Gruppe blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2004 zurück. Während sich der Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 8,3% auf CHF 113,7 Mill. erhöhte (Vorjahr: CHF 104,9 Mio.), nahm der Betriebsgewinn (Ebit) um 49% auf CHF 17,0 Mill. (Vorjahr: CHF 11,4 Mio.) zu. Der Reingewinn (EAT) stieg leicht überproportional um 54% auf CHF 13,3 Mill. (Vorjahr: CHF 8,6 Mio.). Komfortable Eigenkapitalquote Der Cash Flow (Ebitda-Marge) hat im ersten Semester auf 18,7% zugenommen (Vorjahr: 14,6%). Die Betriebsgewinnmarge (Ebit-Marge) liegt neu bei 15,0% (Vorjahr: 10,9%), die EAT-Marge bei 11,7% gegenüber 8,2% im Vorjahr. Auffallend bei den Bilanzzahlen ist die Nettoverschuldung der Gruppe: Sie reduzierte sich per 30. Juni 2004 auf noch CHF 0,6 Mill. (gegenüber 10,4 Mill. Ende 2003). Die Eigenkapitalquote beträgt neu 70,1% (Ende 2003: 65,3%). Langsames Wachstum in Europa Die Komax Gruppe gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Kabelverarbeitungssystemen und Montageautomaten. Zum Umsatz trugen Europa mit 62%, Nord- und Südamerika mit 24% und Asien mit knapp 10% bei. Im ersten Halbjahr 2004 verbesserte sich der Umsatz in Europa um 1,1%. Hervorzuheben ist, dass sich die für Komax relevanten Märkte weiter nach Osten verlagern. Eine interessante Gegentendenz gibt es dabei zu beobachten: Obwohl Deutschland in den letzten Jahrzehnten im Industriebereich einen massiven Strukturwandel durchgemacht hat, läuft für Komax das Geschäft mit dem nördlichen Nachbarn besser als erwartet. Grund dafür sind die kleinen Spezialitätenhersteller, für die es sich nicht lohnt, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Um weiterhin kompetitiv am Markt auftreten zu können, müssen sie ihre Produktion so weit wie möglich automatisieren. Gerade bei dieser Kundengruppe verkaufen sich technisch innovative Produkte überdurchschnittlich gut. Markante Verbesserung Amerikas Während sich das Geschäft in Europa noch langsam entwickelt, verbesserte sich der Geschäftsgang in Nord- und Südamerika um 36,4%. Dabei beläuft sich das Wachstum in Nordamerika auf 29,1% gegenüber dem Vorjahr. Ein weiterer Indikator für Komax, dass sich der Markt in den USA erholt hat, ist das Kleingeschäft, der Verkauf von ein bis zwei Maschinen pro Auftrag. Dieses Geschäft hat stark zugenommen. Allerdings zeigt sich auch, dass die Kunden bei Grossinvestitionen nach wie vor zurückhaltend sind. In Asien musste Komax mit-4.1% eine leichte Abnahme des Umsatzes in Kauf nehmen. Ein Grund ist sicher das durch die chinesische Regierung verordnete verlangsamte Wachstum. Ausserdem nimmt das Gesamtvolumen in Asien nicht zu. Es finden lediglich Verlagerungen innerhalb gewisser Länder statt. Seit gut einem Jahr produziert nun auch Komax in China, die ersten Erfahrungen sind durchwegs positiv ausgefallen. In den Anwendungsmärkten von Komax hat sich der Automobilsektor speziell erfreulich entwickelt. Eine leichte Verbesserung ist ausserdem im weissen Markt (Haushaltgeräte) und im Industrieelektronikbereich festzustellen. Vor Innovationsschub Um die Technologieführerschaft zu behaupten, investiert die Komax Gruppe acht bis 10% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Diese Ausgaben blieben im ersten Semester 2004 ungefähr auf Vorjahreshöhe. An der alle zwei Jahre stattfindenden Productronica, der bedeutendsten Messe für Elektro-nikfertigung, lancierte Komax im letzten November verschiedene Produkte. Diese wurden vom Markt sehr gut aufgenommen. Diesen November nun, an der Inhouse Show der Gruppe, präsentiert Komax zahlreiche Neuheiten. Verbesserungen der neuen Produkte werden in den Bereichen kürzere Umrüstzeiten und automatische Qualitätsprüfung liegen. Generell zeigt die Komax Gruppe Innovationen, die durch ein klar besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis auffallen. Systemgeschäft neu an einem Standort Seit August ist das Systemgeschäft Schweiz neu an einem Standort in Rotkreuz zusammengelegt. Gleichzeitig erhalten die Tochtergesellschaften Sibos AG (Rotkreuz), Sibos Prime und Sibos Ascor (beide USA) neue Namen. Diese heissen neu Komax Systems AG, Komax Systems York und Komax Systems Rockford. Generell blieb das Systemgeschäft im ersten Semester 2004 hinter den Erwartungen zurück. Durch die Konzentration der Kräfte an einem Standort und die Synergien in den Bereichen IT, Produktion, Entwicklung, Marketing und Verkauf erwartet Komax in Zukunft mehr Volumen und höhere Margen. Outlook Der Bestellungseingang Ende letzten Jahres wie auch zu Beginn des laufenden Jahres lag auf hohem Niveau. In den Frühlingsmonaten erfolgte aber eine gewisse Normalisierung, wobei die Sommermonate wieder klar besser waren. Bei grossen Projekten (Maschinen und Anlagen) besteht nach wie vor erhebliche Zurückhaltung bezüglich Auslösung der Bestellungen. Deutschland als wichtiger Markt erwartet auch für das zweite Semester eine unterdurchschnittliche Konjunkturentwicklung. Das Maschinengeschäft in Nordamerika verläuft weiterhin sehr zufrieden stellend. Aufgrund der vielen Ungewissheiten ist jedoch eine konkrete Aussage zum Geschäftsgang im zweiten Semester nicht möglich. Im Hinblick auf unsere starke Marktstellung, interessante neue Produkte in der Pipeline sowie weitere operationelle Optimierungen sind wir überzeugt, alle sich bietenden Chancen wahrnehmen zu können und auch für das gesamte Jahr 2004 ein gutes Resultat zu erwirtschaften.

Kontaktperson: Komax Holding AG Dominik Slappnig Investor & Public Relations Tel. dir. +41 41 455 0 616 Fax +41 41 450 1 024 dominik.slappnig@komax.ch www.komax.ch

Kennzahlen der Komax Gruppe

)

Der vollständige Halbjahresabschluss ist im Internet unter www.komax.ch abrufbar. Anhang zur konsolidierten Halbjahresrechnung Der Konsolidierungskreis hat sich im 1. Halbjahr 2004 nicht verändert. Die Bewertungsrichtlinien gemäss Geschäftsbericht 2003 wurden im Weiteren nicht geändert.

Die Pressemitteilung inkl. Tabellen ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:

http://hugin.info/100418/R/958450/137682.pdf

http://www.komax.ch

Copyright © Hugin ASA 2004. All rights reserved.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%