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Hugo Boss wächst im 1. Halbjahr gegen den Trend auch in Deutschland

(dpa-AFX) Metzingen - Der Modekonzern Hugo Boss < Bos3.ETR > hat im ersten Halbjahr Umsatz und Ertrag gesteigert und dabei der rückläufigen heimischen Branchenkonjunktur getrotzt. Hugo Boss habe in allen wichtigen Märkten Anteile hinzugewinnen können, teilte das im Mdax < Mdax.ETR > notierte Unternehmen am Donnerstag in Metzingen mit. Für das Gesamtjahr werden ein währungsbereinigtes Umsatzplus sowie Steigerungen beim Gewinn erwartet.

(dpa-AFX) Metzingen - Der Modekonzern Hugo Boss < Bos3.ETR > hat im ersten Halbjahr Umsatz und Ertrag gesteigert und dabei der rückläufigen heimischen Branchenkonjunktur getrotzt. Hugo Boss habe in allen wichtigen Märkten Anteile hinzugewinnen können, teilte das im Mdax < Mdax.ETR > notierte Unternehmen am Donnerstag in Metzingen mit. Für das Gesamtjahr werden ein währungsbereinigtes Umsatzplus sowie Steigerungen beim Gewinn erwartet.

An der Börse wurden die Nachrichten mit Kursgewinnen honoriert. Analysten bezeichneten die Ergebnisse als im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und zum Teil leicht darüber. Hugo Boss habe trotz des rückläufigen Bekleidungsmarktes seinen Umsatz in Deutschland steigern können, hob Hsbc Trinkaus & Burkhard hervor. Positiv zu vermerken seien die Auftragslage für die Herbst/Winter-Kollektionen sowie das starke Wachstum bei Boss Woman. Die Aktie legte bis zum Mittag um 4,02 Prozent auf 19,40 Euro zu.

Das Ergebnis vor Steuern stieg im ersten Halbjahr um 18 Prozent auf 59 Millionen Euro. Der Überschuss erhöhte sich um 5 Prozent auf über 39 Millionen Euro. Den relativ geringen Anstieg erklärte das Unternehmen mit der Auflösung von Steuerrückstellungen im ersten Halbjahr 2003. Die Rohertragsmarge erhöhte sich von 52,9 auf 54,5 Prozent.

Umsatz Steigt Auch IN Deutschland

Den Umsatz steigerte Boss in den ersten sechs Monaten um 9 Prozent auf 554 Millionen Euro. Dabei profitierte der Konzern von der Integration der bisher in Lizenz geführten Produktgruppen Wäsche, Socken, Strickwaren, Schuhe und Lederaccessoires. Währungsbereinigt habe das Umsatzplus 11 Prozent betragen. In Europa legten die Erlöse trotz einiger rückläufiger Märkte wie Italien um 10 Prozent auf 390 Millionen Euro zu.

In Deutschland verbuchte Hugo Boss ein Plus von 8 Prozent auf 139 Millionen Euro. Strukturbereinigt belief sich der Zuwachs auf ein Prozent. Dies sei angesichts eines um 4 Prozent rückläufigen deutschen Modemarktes besonders erfreulich, hieß es. In Amerika stieg der Umsatz trotz des schwachen Dollar um 12 Prozent auf 93 Millionen Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichneten dabei die USA (+13%).

Boss Woman Beschleunigt Wachstum

Besonders deutlich konnte die Damenbekleidungssparte Boss Woman zulegen. Der Umsatz erhöhte sich um 47 Prozent auf 32 Millionen Euro. Damit beschleunigte die Sparte ihr Wachstum noch einmal gegenüber dem ersten Quartal. Mit einer Millionen Euro fiel das Betriebsergebnis bei Boss Woman wieder positiv aus nach einem Verlust von 3 Millionen Euro im Jahr zuvor. Im Herrensegment mit den Marken Boss Man, Hugo, Baldessarini legte der Umsatz von 486,1 auf 522,2 Millionen Euro zu.

Die Vororder für die Herbst/Winterkollektion 2004 lag währungsbereinigt um 3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Angaben zum Verkauf der Frühjahr/Sommerkollektionen 2005 machte der Konzern nicht.

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