Hundertschaften im Einsatz
Bürgerprotest gegen NPD-Aufmarsch

Mehr als 1000 Menschen haben am Samstag in Weimar gegen einen Aufmarsch von Anhängern der rechtsextremistischen NPD protestiert. Das Aktionsbündnis zog unter dem Motto "Nationalismus und Antisemitismus den Weg versperren" durch die Thüringer Kulturstadt. An mehreren Stellen in der Stadt gab es Aktionen von Initiativen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchen.

HB/dpa WEIMAR. Nach Polizeiangaben hatten sich in der Stadt etwa 200 NPD-Anhänger versammelt, deutlich weniger als erwartet. Die Polizei war verstärkt durch Beamte aus anderen Bundesländern mit mehreren Hundertschaften im Einsatz. Es sei zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen, sagte eine Sprecherin.

Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) bezeichnete den Aufmarsch von Rechtsextremisten ausgerechnet am 9. November als "widerwärtige Provokation". Er bekräftigte das Ziel der Landesregierung, Demonstrationen auf bestimmten Plätzen und an bestimmten Tagen auszuschließen. Dafür müsse auf Bundesebene das Versammlungsrecht geändert werden.

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