Hurrikan "Isidore" berunruhigt die Märkte
Öl-Preis in New York auf höchstem Stand

Beim Anstieg der Öl-Preise ist vorerst kein Ende in Sicht. In New York erreichte der Preis pro Barrel mit 30,71 $ am Montag (Ortszeit) den höchsten Stand seit mehr als eineinhalb Jahren.

vwd/afp NEW YORK. Dies waren 0,87 $ mehr als am Freitag. Als Grund nannten Händler die anhaltende Unsicherheit wegen des Irak-Konflikts und die Furcht vor Schäden für die US-Öl-Industrie durch den Hurrikan "Isidore" im Golf von Mexiko. In London war der Preis für die Nordsee-Sorte Brent am Montag bereits mit 29,11 US-Dollar auf ein Ein-Jahreshoch gestiegen.

Die Annährung des Tropensturms "Isidore" an die US-Küste beunruhige die Märkte, sagte Chris Schachte, Analyst beim Handelshaus GSC Energy Corp. US-Öl-Firmen im Golf von Mexiko hätten ihre Förderung bereits vorsorglich einstellen müssen. Dies könne kurzfristig die Versorgung beeinträchtigen. Stärker wog nach Einschätzung von Lawrence Eagles vom Handelshaus GNI aber die Haltung Iraks, eine verschärfte Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Entwaffnung abzulehnen. Die USA und Großbritannien hätten aber klargestellt, dass Bedingungen aus Bagdad für die geplanten UN-Waffeninspektionen nicht hinnehmbar seien.

Damit ergebe sich für Washington und London "ein Vorwand für eine Militäraktion". Hinzu komme der offene Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, sagte Eagles. Die Angriffe auf das Hauptquartier von Palästinenserpräsident Jassir Arafat könnten die anti-westliche Stimmung unter der arabischen Bevölkerung verstärken.

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