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HVB kann Vereins- und Westbank nach Einigung mit Klägern übernehmen

Die Hypovereinsbank kann ihre Tochter Vereins- und Westbank (VuW) vollständig übernehmen. Auf Anraten des Landgerichts Hamburg habe sich die HVB mit den Übernahmegegnern geeinigt, teilten die Unternehmen am Donnerstag in München und Hamburg mit.

dpa-afx MÜNCHEN/HAMBURG. Die Hypovereinsbank kann ihre Tochter Vereins und Westbank - (VuW) vollständig übernehmen. Auf Anraten des Landgerichts Hamburg habe sich die HVB mit den Übernahmegegnern geeinigt, teilten die Unternehmen am Donnerstag in München und Hamburg mit. Gegen die Übernahme waren mehrere Anfechtungsklagen eingereicht worden.

Das Münchener Bankhaus erhöhte ihr Angebot für die ausstehenden Anteile von 25 Euro auf 26,65 Euro je Aktie. Die HVB hält 95,2 Prozent der VuW-Anteile und hat damit die erforderliche Mehrheit für einen Zwangsangebot (Squeeze-out). Für die Übernahme der restlichen Anteile zahlt die HVB insgesamt 74,35 Mill. Euro.

Nach Angaben einer HVB-Sprecherin soll die Komplettübernahme in diesem Jahr abgeschlossen werden. In den kommenden Wochen werde der Übertragungsbeschluss ins Handelsregister eingetragen, sagte die Sprecherin. Der Finanzkonzern verspricht sich von der Eingliederung der VuW eine Verbesserung ihres Vertriebs.

Laut früheren Angaben sollen keine Standorte der VuW geschlossen werden. Von den rund 4 000 Arbeitsplätzen werden etwa 600 gestrichen. Nach dem Zusammenschluss arbeiten rund 23 000 Menschen bei der HVB.

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