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HVB-Tochter DAB bank kauft zum 1. Januar FSB Fondsservicebank

Der zur Hypovereinsbank (HVB) gehörende Münchner Online-Broker DAB bank übernimmt zum 1. Januar 2005 die FSB Fondsservicebank. Der Kaufvertrag werde noch an diesem Donnerstag beurkundet, teilte das Unternehmen in München mit.

dpa-afx MÜNCHEN. Der zur Hypovereinsbank (HVB) gehörende Münchner Online-Broker DAB bank übernimmt zum 1. Januar 2005 die FSB Fondsservicebank. Der Kaufvertrag werde noch an diesem Donnerstag beurkundet, teilte das Unternehmen in München mit.

Die Transaktion erfolge vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Kartellbehörden. Der Kaufpreis werde bar bezahlt. Über die Höhe des Preises sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Aktie kletterte bis Donnerstagmittag um 3,33 Prozent auf 5,59 Euro.

'Kosteneinsparungseffekte'

"Aus der für Ende 2005 geplanten Integration der FSB Fondsservicebank ergeben sich für die DAB bank erhebliche Kosteneinsparungseffekte", teilte die DAB bank weiter mit. "Bereits für das Geschäftsjahr 2006 wird ein positiver Ergebnisbeitrag von bis zu zwei Mill. Euro vor Steuern erwartet, der in den folgenden Jahren deutlich steigen wird."

Die Fondsservicebank Gmbh mit Sitz in München sei ein auf das Fondsdepotbankgeschäft spezialisiertes Joint-Venture der HVB Wealth Management Holding Gmbh und der Meag Munich Ergo Assetmanagement Gmbh, teilte die DAB mit. Mit dem Erwerb baue die DAB ihr Geschäft mit unabhängigen Vermögensverwaltern weiter aus. Die Anzahl der Depots verdoppele sich mit Abschluss der Transaktion auf dann gut 874 000. Das verwaltete Kundenvermögen steige um 3,80 Mrd. Euro auf 16,65 Mrd. Euro.

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