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HVB verabschiedet sich von oberem Ende der gesetzten Zielbandbreiten

(dpa-AFX) München - Die HVB < HVM.ETR > hat ihre Prognosen für das laufende Jahr leicht nach unten geschraubt. "Ich würde ausschließen, dass wir das obere Ende der gesetzten Zielbandbreiten erreichen", sagte HVB-Finanzvorstand Wolfgang Sprißler am Donnerstag in München. "Lassen Sie uns erst einmal Stück für Stück in die Zielbandbreiten wachsen."

(dpa-AFX) München - Die HVB < HVM.ETR > hat ihre Prognosen für das laufende Jahr leicht nach unten geschraubt. "Ich würde ausschließen, dass wir das obere Ende der gesetzten Zielbandbreiten erreichen", sagte HVB-Finanzvorstand Wolfgang Sprißler am Donnerstag in München. "Lassen Sie uns erst einmal Stück für Stück in die Zielbandbreiten wachsen."

Konzernchef Dieter Rampl sagte: "Wir werden das untere Ende der gesetzten Ziele erreichen. Alles andere ist im Augenblick Spekulation." Noch am Morgen hatte die HVB in ihrer Pressemitteilung erklärt, grundsätzlich an den gesetzten Zielbandbreiten festzuhalten.

Unter Prognose

Nach den ersten sechs Monaten lag die HVB bei den Größen operative Erträge und Betriebsergebnis noch etwas unter der selbst gesetzten Prognose. Rampl sagte: "Wir werden beim Betriebsergebnis mindestens 1,4 Milliarden Euro erreichen." Alles andere sei Spekulation. Bisher hatte die Prognosespanne bei 1,4 bis 1,7 Milliarden Euro gelegen. In den ersten sechs Monaten lag das Betriebsergebnis bei 649 Millionen Euro und damit 31 Millionen unter der bis dahin gesetzten Zielmarke von mindestens 680 bis 830 Millionen Euro.

Bei den prognostizierten operativen Erträgen von 9,6 bis 10,0 Milliarden Euro sei ebenfalls das untere Ende wahrscheinlicher als das obere, sagte Sprißler. Bis Ende Juni erzielte die HVB hier 4,67 Milliarden Euro. Damit lag sie 2,3 Milliarden Euro unter der für das erste Halbjahr gesetzten Spanne von 4,78 bis 4,98 Milliarden Euro.

Bei den Verwaltungsaufwendungen lag die HVB im ersten Halbjahr im Rahmen der selbst gesetzten Ziele. Hier hält die Bank auch weiter an der gesamten Spanne fest. Bei der Risikovorsorge lag die HVB zwischen Januar und Juni sogar über Plan. Im Gesamtjahr soll die Risikovorsorge deshalb mit 1,81 Milliarden Euro auch geringer ausfallen als bisher prognostiziert (1,9 bis 2,1 Milliarden Euro).

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