HVB will HVB Real Estate vollständig übernehmen
HVB strafft die Strukturen

Die Hypo-Vereinsbank will nach der Bündelung ihrer Aktivitäten zur Immobilienfinanzierung die dabei entstandene Tochter HVB Real Estate vollständig übernehmen.

Reuters MÜNCHEN. Die Hypo-Vereinsbank (HVB) mache den außen stehenden Aktionären daher ein Übernahmeangebot von 21 Euro je Aktie, was einer Prämie von rund 50 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag bedeute, teilte das Münchener Kreditinstitut heute mit. Derzeit hält die HVB an der Immobilienbank 80,76 Prozent und will den Besitz auf 100 Prozent ausbauen. Danach sei auch eine Börsennotierung der HVB Real Estate nicht mehr sinnvoll, hieß es in der Mitteilung. "Angesichts des sich weiter verschlechternden Marktumfeldes straffen wir hier unsere Strukturen weiter", erläuterte HVB-Vorstand Egbert Eisele.

Die Immobilienbank war im September 2001 aus der Fusion der HVB-Töchter Nürnberger Hypothekenbank, Süddeutsche Bodencreditbank und Bayerische Handelsbank hervorgegangen und hatte im ersten Halbjahr 2002 nach Risikovorsorge ein negatives Betriebsergebnis von 62,9 Millionen Euro verbucht. Durch die Auflösung von Reserven aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 70 Millionen Euro erreichte die Bank jedoch ein Vorsteuerergebnis von 1,6 Millionen Euro.

Ab Herbst wird das Institut Konkurrenz durch die unter dem Namen Eurohypo fusionierten Immobilientöchter von Deutscher Bank, Dresdner Bank und Commerzbank erhalten.

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