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Hwwa-Präsident kritisiert Vorschläge zur Stabilitätspaktreform

Hwwa-Präsident Thomas Straubhaar hat die jüngsten Vorschläge zur Reform des Euro-Stabilitätspakts durch EU- Währungskommissar Joaquín Almunia scharf kritisiert. "Diese Wiederbelebungsversuche wirken schon fast zynisch", schrieb der Chef des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (Hwwa) in einem Beitrag für das "Hamburger Abendblatt" (Donnerstagausgabe). "Der Stabilitätspakt ist tot und er wird auch durch die jüngsten Reformvorschläge der EU-Kommission nicht zu neuem Leben erweckt."

dpa-afx HAMBURG. Hwwa-Präsident Thomas Straubhaar hat die jüngsten Vorschläge zur Reform des Euro-Stabilitätspakts durch EU- Währungskommissar Joaquín Almunia scharf kritisiert. "Diese Wiederbelebungsversuche wirken schon fast zynisch", schrieb der Chef des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (Hwwa) in einem Beitrag für das "Hamburger Abendblatt" (Donnerstagausgabe). "Der Stabilitätspakt ist tot und er wird auch durch die jüngsten Reformvorschläge der EU-Kommission nicht zu neuem Leben erweckt."

Der Hwwa-Präsident warnte vor einer Einflussnahme nationaler Regierungen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). "Nach dem erfolgreichen Angriff auf den Stabilitätspakt könnte die Politik rasch versucht sein, in der EZB ein nächstes Opfer zu finden." Wer an einem stabilen Euro interessiert sei, sollte "den Totengräbern des Stabilitätspaktes genau auf die Finger schauen."

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