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Hygiene-Museum hinterfragt «Die Zehn Gebote»

Dresden (dpa) - In der ersten Sonderausstellung nach seiner Wiedereröffnung setzt sich das Deutsche Hygiene-Museum Dresden mit den biblischen Zehn Geboten (Dekalog) auseinander. «Die Ausstellung zeigt die Sichtweise aktueller Kunst auf die heutige Welt und befragt den Dekalog aus einer Gegenwartsperspektive», sagte Direktor Klaus Vogel.

Dresden (dpa) - In der ersten Sonderausstellung nach seiner Wiedereröffnung setzt sich das Deutsche Hygiene-Museum Dresden mit den biblischen Zehn Geboten (Dekalog) auseinander. «Die Ausstellung zeigt die Sichtweise aktueller Kunst auf die heutige Welt und befragt den Dekalog aus einer Gegenwartsperspektive», sagte Direktor Klaus Vogel.

Die bis zum 5. Dezember dauernde Kunstausstellung versammelt rund 100 Arbeiten von 69 internationalen Künstlern, die Museen, Galerien und Privatsammlungen in zwölf Ländern zur Verfügung stellten.

Arrangiert wurde die Schau vom Leitenden Kurator am Museum of Modern Art New York und Gründer der Berlin Biennale, Klaus Biesenbach. Es geht in der Präsentation darum, wie viel Freiheiten sich eine Gesellschaft nehmen kann, ohne Konflikte mit anderen Gemeinschaften zu provozieren, wie viel Solidarität für die Aufrechterhaltung einer sozialen Ordnung notwendig ist und wie viel Toleranz der Mensch in einer kulturell, religiös und ethnisch vielfältigen Welt braucht.

Die Palette der Exponate reicht von historischen Stücken wie Luthers Handexemplar der hebräischen Bibel von 1494 bis zu einem Totenkopf mit «adidas»-Kapuze aus Tropenholz des Australiers Ricky Swallow.

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