Hynix und Micron verhandeln über gesamte Chipsparte

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Hynix und Micron verhandeln über gesamte Chipsparte

Die Speicherchip-Hersteller Micron und Hynix haben ihre Übernahmegespräche nach Angaben aus verhandlungsnahen Kreisen ausgeweitet.

rtr SEOUL. Der südkoreanische Hynix-Konzern werde aus patentrechtlichen Gründen wahrscheinlich nicht nur die DRAM-Speicherchips (Dynamic Random Access Memory) sondern die gesamte Speicherchip-Produktion an seinen US-Konkurrenten Micron verkaufen, verlautete es am Donnerstag aus den Kreisen. Zudem könnten sich die Verhandlungen wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen noch in die Länge ziehen. Die Hynix-Aktie vollzog am Donnerstag eine Berg- und Talfahrt und schloss Händlern zufolge wegen Sorgen über eine Verschiebung der Fusion 3,3 % im Minus, nachdem sie zuvor noch auf ein Sechs-Monats-Hoch geklettert war.

"Auf Grund der Patente wäre es praktischer, die gesamte Speicherchip-Produktion zu verkaufen und nicht nur die DRAM-Sparte", hieß es. Nach einem Bericht der Zeitung "Maeil Business Newspaper" hat Micron fünf Mrd. Dollar geboten, während die Südkoreaner 6,5 Mrd. Dollar verlangten. Ein Vertreter des Restrukturierungs-Ausschusses von Hynix bezeichnete die Zahlen als falsch, machte aber sonst keine weiteren Angaben dazu. Hynix ist nach eigenen Angaben mit mehr als sechs Mrd. Dollar verschuldet.

Micron und Hynix sind nach Samsung der weltweit zweit- beziehungsweise drittgrößte Hersteller von in Computern benutzten so genannten DRAM-Speicherchips und würden durch eine Zusammenlegung ihrer entsprechenden Sparten zur Nummer eins.

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