Hyola 401
Erneut gentechnische Veränderungen im Sommerraps festgestellt

ap STUTTGART. Bei weiteren Untersuchungen der Sommerrapssorte Hyola 401 ist in drei von vier Proben die Beimengung einer weiteren gentechnisch veränderten Linie festgestellt worden. Wie das Stuttgarter Umweltministerium am Dienstag mitteilte, können über die Höhe der Beimischung derzeit keine Angaben gemacht werden, weil die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind. Es handle sich wie schon bei den im Frühjahr in Spuren nachgewiesenen gentechnisch veränderten Sorten um eine ebenfalls in Kanada bereits seit 1995 für die kommerzielle Produktion und Nutzung zugelassene herbizidtolerante Linie.

Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit (ZKBS) habe in mehreren Stellungnahmen zu in Deutschland durchgeführten Freisetzungsvorhaben festgestellt, dass von der Rapslinie, die jetzt im konventionellen Raps gefunden worden sei, keine Gefahr für den Menschen, Pflanzen und Tieren bestehe. Eine Genehmigung zum Inverkehrbringen nach dem deutschen und europäischen Gentechnikrecht liege gleichwohl nicht vor. Allerdings würden diese Rapspflanzen in Deutschland seit 1996 und in Belgien, Frankreich und Großbritannien bereits seit 1992 im Freiland getestet.

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