"Hyperthreading" vorgestellt
Intel will Leistungsfähigkeit des Pentium 4 steigern

Der weltweit größte Chiphersteller Intel will mit Hilfe eines technischen Tricks die Leistungsfähigkeit seiner Pentium-4-Prozessoren um 30 Prozent steigern.

ddp SAN JOSE. Beim jährlichen traditionellen Intel Developer Forum im kalifornischen San Jose stellte Intel das neue Verfahren namens Hyperthreading vor, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Verfahren nutze die Tatsache, dass in den Pentium-4-Prozessoren derzeit mehrere Register-Schaltkreise ungenutzt bleiben.

Spräche man diese Register an, käme es rechnerisch zu Leistungssteigerungen bis zu 30 Prozent. Außerdem würde sich ein entsprechend programmierter Pentium-4-Chip fast wie ein Dual-Prozessor verhalten. Er wäre in der Lage, mehr Aufgaben gleichzeitig abzuarbeiten und dadurch mit einer Berechnung schneller fertig zu werden. Allerdings müssten Anwendungen umgeschrieben werden, damit sie mit Hilfe von Hyperthreading den erwähnten Geschwindigkeitszuwachs erreichen.

Im Rahmen seiner Präsentation zeigte Intel erstmals auch ein Computersystem mit einem 3,5-Gigahertz-Prozessor. Üblicherweise dauert es bei Intel ein Jahr von der Prototyp-Vorstellung eines Prozessors bis zu dessen Markteinführung. So war eine Vorabversion des am Montag auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellte Pentium 4 mit einer Taktrate 2 Gigahertz erstmals vor rund einem Jahr gezeigt worden.

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