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Hypo Real Estate verkauft erneut Kreditportfolio - Aktie legt zu

Die Hypo Real Estate (HRE) hat sich erneut von einem Portfolio an Problemkrediten getrennt.

dpa-afx MÜNCHEN. Die Hypo Real Estate (HRE) hat sich erneut von einem Portfolio an Problemkrediten getrennt. Es seien Kredite mit einem Gesamtvolumen von 394 Mill. Euro an ein Konsortium aus Morgan Stanley Real Estate Funds und der Citigroup verkauft worden, teilte die im MDax notierte Bank am Mittwoch in München mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Auf das Ergebnisziel der Bank von 205 bis 225 Mill. Euro vor Steuern habe der Verkauf keine Auswirkung. Die Aktie legte in einem schwachen Gesamtmarkt zu.

Der Verkauf des 394 Mill. Euro-Portfolios war der vierte seit Dezember des vergangenen Jahres, als sich die ehemalige HVB-Tochter in zwei Transaktionen von Krediten mit einem Gesamtvolumen von 1,090 Mrd. Euro getrennt hatte. Im September hatte die Hypo Real Estate ein Kreditportfolio mit einem Volumen von 3,6 Mrd. Euro an den US-Finanzinvestor Lone Star verkauft.

Bei der aktuellen Transaktion wurden nach HRE-Angaben rund 800 Darlehen von 380 Kunden verkauft. Rund 77 Mill. Euro des übertragenen Portfolios seien problembehaftete Kredite (sub-performing loans) - weitere 163 Mill. Euro entfallen auf derzeit nicht bediente Kredite (non performing loans). Daneben seien rund 154 Mill. Euro nicht-leistungsgestörte Finanzierungen, die ordnungsgemäß bedient wurden, die aber zum großen Teil unter Beobachtung (so genannte Watchlist) standen. Die losgeschlagenen Kredite setzten sich zu 55 Prozent aus gewerblichen und zu 45 Prozent aus wohnwirtschaftlichen Finanzierungen zusammen.

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