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Hypo-Vereinsbank sucht Partner in Südwesteuropa

Die Hypo-Vereinsbank ist nach den Worten ihres Bereichsvorstands Karl Ralf Jung an einem Ausbau ihrer Position in Südwesteuropa interessiert.

Reuters FRANKFURT. "Italien und Spanien sind für uns Märkte von hohem Interesse", sagte Jung am Mittwoch auf einem Bankenseminar in Frankfurt. Die Hypo-Vereinsbank (HVB) strebe dort Mehrheitsbeteiligungen bei Instituten an, die über eine marktführende Position in ihrer Region verfügten. Allerdings gebe es keine Pläne für eine Übernahme der drittgrößten Bank Spaniens, Banco Popular, an der die Hypo-Vereinsbank bereits eine Beteiligung von 4,7 % hält.

Weiter sagte Jung, bei den Gesprächen zwischen deutschen Banken über eine Zusammenarbeit im Abwicklungsbereich, dem so genannten Back-Office, gebe es keine neuen Entwicklungen. In Reaktion auf die Anschläge in den USA vom 11. September werde die HVB die Risikovorsorge in diesem Jahr nicht erhöhen. "Es dauert lange, bis solche Ereignisse gegebenenfalls auf die Bank durchschlagen", sagte Jung. Die Anschläge hätten auch keinen direkten Einfluss auf das Ergebnis der Hypo-Vereinsbank. Außerdem sei kein Stellenabbau über das bereits bekannte Maß hinaus geplant.

Die Aktien der HVB lagen am frühen Nachmittag etwa im Markttrend mit 2,35 % im Plus bei 31,34 ?, Banco Popular tendierte 0,85 % im Plus bei 35,75 ?.

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