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Hypo-Vereinsbank übertrifft die Analystenschätzungen

Mit einem Schlussspurt im vierten Quartal hat die Hypo-Vereinsbank im abgelaufenen Jahr ihren Gewinn mehr als verzweieinhalbfacht und damit die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten übertroffen.

rtr MüNCHEN. Der Gewinn nach Steuern sei mit 402 (Vorjahresquartal: 308) Mill. ? mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie in den drei Monaten davor, teilte die zweitgrößte deutsche Bank am Mittwoch in München mit. Analysten hatten dem Münchener Institut im Mittel nur 275 Mill. ? zugetraut. Vor Steuern fiel das Ergebnis wie erwartet niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im ganzen Geschäftsjahr verdiente das Münchener Institut nach Steuern 1,184 (0,439) Mrd. ?, während Analysten nur 973 Mill. ? erwartet hatten.

Dazu trug die im Dezember erstmals konsolidierte Bank Austria nach Angaben der Bank rund 40 Mill. ? bei. Die Risikovorsorge der HVB sank nach dem von Immobilienrisiken geprägten Jahr 1999 auf 1,186 (2,472) Mrd. ?, die Bank verfehlte damit aber ihr ursprüngliches Ziel, die Kreditrückstellungen auf unter eine Milliarde Euro zu drücken. Die von der HVB selbst für das Jahr ausgegegenen Renditeziele seien erreicht worden, hieß es. Die bereinigte Eigenkapitalrendite nach Steuern und vor Goodwill-Abschreibungen lag den Angaben zufolge bei 9,2 (3,6) Prozent, das Verhältnis von Kosten und Erträgen wurde mit 59,7 (61,6) Prozent unter der Marke von 60 % gehalten. Die Aktionäre der Hypo-Vereinsbank sollen nach einem Vorschlag des Vorstands eine unveränderte Dividende von 0,85 ? auf jede Stammaktie und von 0,90 ? auf jede Vorzugsaktie erhalten.

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