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Hypotheken-Tochter der BHW schließt Abspaltung aus

Der Vorstandssprecher der zur BHW-Gruppe gehörenden Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (Ahbr), Dirk Hoffmann, ist Spekulationen über einen Verkauf der Bank entgegengetreten: "Es wird aktuell keine Diskussion über die Aktionärsverhältnisse geführt", sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). BHW-Konzernchef Reinhard Wagner hatte kürzlich dem "Handelsblatt" erklärt, der Immobilien-Finanzkonzern sei nicht mehr auf die Ahbr angewiesen. Nach mehreren anständigen Ergebnissen wolle Wagner über "einen Börsengang, Verkauf oder eine andere Partnerschaft nachdenken."

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Vorstandssprecher der zur BHW-Gruppe gehörenden Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (Ahbr), Dirk Hoffmann, ist Spekulationen über einen Verkauf der Bank entgegengetreten: "Es wird aktuell keine Diskussion über die Aktionärsverhältnisse geführt", sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). BHW-Konzernchef Reinhard Wagner hatte kürzlich dem "Handelsblatt" erklärt, der Immobilien-Finanzkonzern sei nicht mehr auf die Ahbr angewiesen. Nach mehreren anständigen Ergebnissen wolle Wagner über "einen Börsengang, Verkauf oder eine andere Partnerschaft nachdenken."

Zeitungsangaben zufolge ist die Ahbr nach der Hypo Real Estate die zweitgrößte reine Hypothekenbank in Deutschland. Die BHW halte 39,5 % der Ahbr-Anteile und habe die Kontrolle über die Stimmrechte der Gewerkschaftsholding Bgag , die 50 % halte. Im Herbst 2001 sei die Ahbr wegen falscher Zinsentwicklungseinschätzungen und Immobilienspekulationen in Schwierigkeiten geraten.

Hoffmann: Umstrukturierung Fast Abgeschlossen

Ihre eigenen Probleme habe die Ahbr nach den Worten Hoffmanns in den Griff bekommen: "Die Umstrukturierung ist fast vollständig abgeschlossen". Er wolle außer Kosten senken auch das Geschäftsmodell breiter aufstellen. Zudem kündigte er für die Zukunft an: "Im Rahmen unserer Auslandsstrategie wollen wir das US-Geschäft ausbauen und uns verstärkt Italien und den osteuropäischen Reformstaaten zuwenden", sagte er.

Für das gesamte Jahr zeigte sich Hoffmann verhalten optimistisch: "Die Neugeschäftsentwicklung sollte sich insgesamt auf einem zufrieden stellenden Niveau bewegen. Allerdings dürfte auf Grund der anhaltend schwierigen Märkte das außerordentlich gute Neugeschäftsvolumen des zweiten Halbjahres 2003 wohl nicht erreicht werden", sagte er.

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