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HypoVereinsbank strafft Filialnetz und streicht Stellen

Bis zu 155 Geschäftsstellen will die Bank in den nächsten zwölf Monaten schließen und maximal 800 von insgesamt 20 000 Stellen im Privatkundengeschäft streichen.

Reuters MÜNCHEN, 06. MÄR. Mit der Schließung von bis zu 155 Geschäftsstellen in den nächsten zwölf Monaten will die HypoVereinsbank (HVB) auf die rückläufigen Besuche ihrer Kunden in den Filialen in Deutschland reagieren. Zehn bis 15 % der 1100 Filialen würden geschlossen, die Mehrzahl davon in den neuen Bundesländern, sagte Privatkundenvorstand Stephan Schüller am Dienstag in München. Bis zu 800 von 20 000 Stellen im Privatkundengeschäft würden gestrichen. Zugleich will die Bank ihre Erreichbarkeit durch ein neues Call-Center in Leipzig erhöhen, das im Herbst 2001 mit 250 Mitarbeitern in Betrieb gehen soll.

Der Umbau des Privatkundengeschäfts werde im laufenden Jahr 20 Mill. Euro kosten. Den gleichen Betrag will die HVB in das neue Call-Center investieren. Von 2003 an rechne die Bank durch das Konzept mit einer Kostenersparnis von 60 Mill. Euro im Jahr. Im vergangenen Jahr habe sich die Zahl der Online-Kunden bei der HVB auf 1,511 Mill. mehr als verdoppelt.

Bis 2005 werde die Hälfte aller Bankkunden das Routinegeschäft über Internet oder Telefon abwickeln, schätzt Schüller. In den Ausbau des elektronischen Geschäfts wolle die HypoVereinsbank in diesem Jahr 220 Mill. Euro investieren, hieß es. Im Jahr 2000 waren es noch 250 Mill. Euro.

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