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Hyundai-Gewinn von Lohnkosten und Rückstellungen belastet

Der größte südkoreanische Autohersteller Hyundai Motor hat im zweiten Quartal wegen gestiegener Lohnkosten sowie Rückstellungen für neue Umwelt-Richtlinien der Europäischen Union (EU) einen Gewinnrückgang verbucht.

Reuters SEOUL. Der Netto-Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,3 % auf 306,8 Mrd. Won (rund 259 Mill. ?) gesunken, teilte das Unternehmen, an dem der deutsch-amerikanische Autohersteller Daimler-Chrysler zehn Prozent hält, heute mit.

Der operative Gewinn sank sogar um 48 % auf 311 Mrd. Won. Der Umsatz stieg dagegen um zwölf Prozent auf 6,2 Bill. Won. Die Quartalsergebnisse lagen unter den Erwartungen von Analysten. Branchenkenner sagten Hyundai jedoch ein besseres drittes Quartal voraus.

"Wir haben die Löhne angehoben und mussten Rückstellungen in Höhe von 224 Milliarden Won für die EU-Regelungen und 589 Mrd. Won für andere Garantien bilden", sagte ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

Im ersten Quartal hatte Hyundai wegen Steuervergünstigungen bei Auto-Käufen einen Rekord-Gewinn verzeichnet. Auch beim zweitgrößten Autohersteller Südkoreas Kia Motors belasteten unter anderem die EU-Vorschriften das Ergebnis. So sank der Netto-Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 20 Prozent auf 180,3 Mrd. Won, wie das Unternehmen mitteilte. Die neuen EU-Regelungen schlügen allein mit 15 Mrd. Won zu Buche, sagte ein Firmensprecher.

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