"i-Mode" größtenteils noch unbekannt
Handys werden im Schnitt knapp zwei Jahre genutzt

Derzeit planten hochgerechnet rund 7,4 Mill. Deutsche den Kauf eines neuen Mobiltelefons, teilte das zur GfK-Gruppe gehörende Wiesbadener Marktforschungsinstitut Enigma am Donnerstag mit.

Reuters MÜNCHEN. In vier von fünf Fällen handele es sich dabei um den Ersatz eines alten Geräts, das in der Mehrzahl der Fälle zwischen ein bis drei Jahren alt sei. Im Schnitt erfolge der Austausch alter Handys damit nach rund 22 Monaten.

Für die Studie wurden nach Angaben der Verfasser im August 2002 knapp 1 200 Personen im Alter zwischen 14 und 64 Jahren telefonisch befragt. Insgesamt gibt es den Angaben zufolge derzeit 39 Mill. Handynutzer in Deutschland.

Zudem ergab die Studie, dass es hinsichtlich neuer Multimedia-Technologien oder beschleunigter Verfahren für die mobile Datenübertragung bei vielen Handy-Nutzern noch große Wissenslücken gebe. So sei der neue Standard Multimedia-Messaging-Services (MMS), der beispielsweise die Übertragung von Farbbildern auf das Handy ermöglicht, lediglich 46 % der 7,4 Mill. anschaffungswilligen Personen bekannt, hieß es. Nur zwei Drittel könnten sich unter dem von E-Plus betriebenen mobilen Internet-Portal "i-mode" etwas vorstellen. Gerade von diesen neuen Technologien hatten sich aber Hersteller wie Nokia oder Siemens einen Schub für den zuletzt langsamer wachsenden Mobiltelefon-Markt erhofft.

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