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I-Mode macht MMS Beine

Das Ende einer Erfolgsstory ist in Sicht: In zwei Jahren soll der Boom der Kurznachrichten per Mobiltelefon (SMS) vorbei sein. Das sagen zumindest die Marktforscher von Forrester Research voraus.

Bis dahin können sich die Mobilfunknetzbetreiber aber noch über einen weiteren Anstieg ihrer SMS-Einnahmen freuen. Forrester rechnet damit, dass 2004 in Deutschland 11,5 Milliarden Kurzbotschaften monatlich durch die Netze flitzen werden - 14 Prozent mehr als heute.

Unternehmensberater von Frost & Sullivan geben dem SMS-Boom noch ein Jahr länger. Einig sind sich alle Experten aber in einem Punkt: Die Weiterentwicklung von SMS, kurz MMS genannt, wird den schnöden Textbotschaften das Wasser abgraben: Mit MMS lassen sich die Nachrichten mit Bildern, Grafiken und Musik aufpeppen. Vodafone D2 hat den MMS-Dienst jetzt in Deutschland eingeführt und damit früher als ursprünglich geplant. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn er diese Eile mit der Konkurrenz durch I-Mode erklärt: Denn E-Plus hat den mobilen Dienst nach japanischem Vorbild schon im März gestartet. Damit kam Farbe in das mobile Web.

Schreiben Sie der Autorin: k.slodczyk@vhb.de

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