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IBM baut neue Chips, Intel plant schnellere Chips

Reuters EAST FISHKILL/NEW YORK. Der amerikanische Computerkonzern IBM und der Chiphersteller Intel Corp werden ihre Prozessoren mit schnelleren Computer-Chips ausrüsten. IBM teilte am Montag mit, das Unternehmen habe mit der Produktion von Chips für den IBM 4 Prozessor begonnen. Die Chips sollten ab Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden. Intel will einem Bericht der Online-Ausgabe des "Wall Street Journal" zufolge in dieser Woche den Protoyp eines neuen, kleineren Transistors vorstellen, der ab dem Jahr 2005 in Intelprodukte eingebaut werden solle.

Die neuen Intel-Transistoren sollten nur noch 30 Nanometer groß sein, berichtete das "Wall Street Journal" weiter. Dadurch sei es möglich, Chips mit bis zu 400 Mill. Transistoren herzustellen. Die Leistungsfähigkeit dieser Chips könne auf zehn Gigahertz steigen. Vorgestellt werden solle der neue Transistor auf dem "International Electron Devices Meeting" in San Francisco, schrieb das "Wall Street Journal". Heutige Transistoren haben eine Größe von rund 100 Nanometern. Auf einem Pentium 4 Prozessor sind heute etwa 42 Mill. solcher Transistoren angebracht. Dieser Prozessor arbeitet mit rund 1,5 Gigahertz.

Auch IBM kündigte an, das Unternehmen werde seine Chips mit neuen Transistoren bestücken. Die neuen Stromkreise würden 800 Mal dünner sein als das Haar eines Menschen. Der neue Chip solle für Computerserver und Kommunikationseinrichtungen verwendet werden.

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